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Ex-Amador-Chefkoch Sören Herzig verlässt Aï – das ist nun in Planung

(c) Herbert Lehmann

Wie jüngst bekannt wurde, verlässt Sören Herzig, ehemals Küchenchef bei Juan Amador, nach nur wenigen Monaten das Aï im Goldenen Quartier. Wir haben mit ihm gesprochen.

Erst im Herbst vergangenen Jahres eröffnete das Restaurant Aï mit japanisch-asiatischer Küche in der Wiener Seitzergasse unter großem Medieninteresse. Es gehört zur libanesischen Kampcatering Gruppe. Als Chefkoch konnte Sören Herzig engangiert werden, in der Wiener Kulinarikszene als vormaliger Chefkoch Juan Amadors schon lange kein Unbekannter mehr ist.

Abgang aus dem Aï

Warum er das Aï nach so kurzer Zeit verlässt? „Es passte nicht zu mir. Es war eine zu hohe Kapazität zu erfüllen, um wirklich zeigen zu können, was ich wollte. Und ich war mit der Qualität unzufrieden.“ „Aber das Design des Restaurants ist etwas Besonderes. Das Aï hat auf jeden Fall Potenzial“, setzt der in der Hauben- und Sternekategorie beheimatete gebürtige Deutsche nach. Herzig braucht gerade seinen Resturlaub auf und scheidet Mitte Februar aus dem Unternehmen aus.

Damit ist er nicht der Einzige – auch Restaurantleiter und Sommelier Patrick Hopf sowie Managing Director Mark Khalifé verließen den Edel-Asiaten in der Innenstadt bereits. Ebenso zahlreiche weitere Mitarbeiter.

Wachau Gourmetfestival

Herzigs Wunsch, zur Spitzengastronomie zurückzukehren, war schon bald sehr groß. Pläne über Pläne, manches schon spruchreif, anderes noch nicht.

Erst einmal kocht Herzig beim Wachau Gourmetfestival am 16. April im Heurigen von Bernd Pulker ein Menü unter dem Motto „Halenberg meets Heiligenstein“. Wieso genau bei Pulker? „Bernd ist genauso ein verrückter Typ wie ich. Ich kenne ihn schon länger, habe auch schon beim letzten Wachau Festival für Juan Amador bei ihm gekocht.“

Pop Up Lokal mit Ticketsystem

Seiner Wahlheimat Wien bleibt der Cuxhavener weiterhin treu. Ab Mai wird Sören Herzig ein Pop Up Restaurant in Wien betreiben. „Die Location steht bereits fest.“, wo sie ist, bleibt aber noch streng geheim. Er verrät nur so viel: „Bis jetzt wurde an diesem Ort noch kein Essen ausgegeben.“ Lediglich eine limitierte Anzahl an Personen soll in dem Pop Up Lokal Platz finden. Wird es möglich sein zu reservieren? „Vermutlich werden wir Tickets verkaufen, wie im Zirkus oder im Theater.“ „Das wird Bombe!“, freut sich ein strahlender Herzig.

Was bringt die weitere Zukunft?

Ein eigenes Restaurant in nicht allzu ferner Zukunft oder eine Fixanstellung als Küchenchef in der Spitzengastronomie, wie wird es weitergehen? Herzig kann sich beides gut vorstellen. „Ich bin für alles offen.“ Wir bleiben dran.

 

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