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Tradition, Qualität, Familie – Das Restaurant „Split“ in Hietzing

(c) Manuel Schagginger

Split, die zweitgrößte Stadt Kroatiens und die inoffizielle Hauptstadt Dalmatiens, dient als Namensgeber eines mediterranen Lokals in Wien Hietzing. Warum ist schnell erklärt: die Wurzeln der Lokalsbesitzerinnen sind in der Region zu finden. Dalmatisches Flair in liebevollem Ambiente: das ist das „Split“.

Auch wenn das Lokal am Stadtrand gelegen ist, ist es leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 58a, Straßenbahnlinie 62) erreichbar. Durch den Bau von Radwegen und die Sanierung der Straßen ist es allerdings schwieriger geworden, das Lokal mit dem Auto zu erreichen und Parkplätze zu finden. Jedoch haben BesucherInnen des „Split“ die Möglichkeit, ihr Fahrzeug am Hietzinger Bad abzustellen – das Bad ist etwa 150 Meter vom Lokal entfernt. Gibt man dieses im „Split“ bekannt, wird die Parkgebühr rückerstattet – nur einer von vielen Anreizen, den Weg aus dem Stadtzentrum, oder von außerhalb Wiens in Kauf zu nehmen.

(c) Manuel Schagginger

Das Lokal:

Die Geschichte des „Split“ auf der Hetzendorfer Straße im 13. Wiener Gemeindebezirk geht weit zurück. Vor 30 Jahren eröffnete an diesem Standort die erste Pizzeria in Hietzing. Vor 13 Jahren wurde das Lokal übernommen, umbenannt und ihm als Familienbetrieb Schritt für Schritt mediterranes bzw. dalmatisches Flair eingehaucht. Bis auf die Elektronik und die Sanitäranlagen wurde alles in Eigenregie umgesetzt. Im Sommer 2017 war das Lokal für knapp zwei Monate geschlossen, um die letzten großen Renovierungsarbeiten abzuschließen. Sobald man das „Split“ betritt, fällt eine Sache besonders auf: es ist hell. Der an die Gaststube grenzende Wintergarten lässt jede Menge Licht ins offene Lokal und bringt so manche liebevollen Details zum Vorschein. Aber fangen wir von vorne an. Der erste Blickfang im „Split“ ist eine gläserne Vitrine gegenüber des Eingangs, über der Kochbücher platziert sind. In der Vitrine befindet sich frischer Fisch, der für einen großen Teil der angebotenen Gerichte verwendet wird. Wendet man seinen Blick nach links, so erkennt man einen Pizzaofen, in dem nicht nur außergewöhnliche Pizzen, sondern auch die hausgemachte Lasagne zubereitet werden. An einer kleinen in weiß gehaltenen Schank werden die Getränke vorbereitet. Grundsätzlich ist das gesamte Lokal mediterran gestaltet. Man denkt sofort an Urlaub und Meer, an Erholung.

(c) Manuel Schagginger

Den Blick nach rechts geschwenkt, fällt dem Besucher eine Unzahl an Korken auf, die am obersten Teil der Wände aufgeklebt sind. Im Rahmen der langwierigen Renovierungsarbeiten wurde jeder einzelne Korken eigenhändig fixiert. Der Wintergarten des „Split“ existierte zwar schon vor der Neuübernahme des Restaurants, wurde aber ebenso wie das gesamte Lokal maritimer und heller gestaltet. Dunkle Bänke bilden einen farblichen Kontrast. Kleine Details wie Taue an den Bänken, weiße Schränke und Regale sowie Bilder und andere liebevolle Deko-Elemente runden das „Urlaubsfeeling“ stimmig ab. Es soll auch keine definierte Zielgruppe angesprochen werden – Gäste jeden Alters bleiben gerne im „Split“ zum Essen.

Essen und Trinken:

Nachdem die Pizzeria vor 13 Jahren neu übernommen wurde, hielten immer mehr traditionelle dalmatische Spezialitäten in die früher typisch italienische Speisekarte Einzug. Hausgemachte Pasta, Gnocchi sowie eine Vielzahl an Fischgerichten ergänzen eine aussergewöhnliche Auswahl an Pizzen. Die ‚“Klassiker“, wie Salami oder Cardinale, die man vom Besuch beim Italiener kennt, werden durch ausgefallenere wie Oktopus-, Garnelen-, oder die Chef-Pizza mit original Büffelmozarella und hausgemachtem Basilikumpesto ergänzt. Die Qualität und Frische der Zutaten spielen für den Chef, dem Familienvater, eine besondere Rolle. Im Gespräch fällt besonders die in der Familie gepflegte Zusammenarbeit auf. Während der Chef für den Einkauf der Zutaten zuständig ist, hilft die jüngere Tochter ihrer Mutter beim Zubereiten der Menüs in der Küche. Die ältere Tochter führt den Service. Durch ihr Interesse an Weinen sowie ihre begonnene Ausbildung zur Sommelière, ist sie in der Lage jedes Gericht mit dem passenden Wein perfekt zu „begleiten“. Es passiert immer wieder, dass die Gäste auf besondere Weine aufmerksam machen, die dann in die Speisekarte aufgenommen werden.

(c) Manuel Schagginger

Dass neben traditionellen Speisen auch ein großes Interesse für Wein besteht, ist anhand der großen Anzahl nationaler und internationaler Weine ersichtlich, die dekorativ platziert sind. Im Gespräch wird außerdem betont, dass keine Speise serviert wird, ohne dass eine der drei Damen noch einmal einen Blick darauf geworfen hat. Die Betreiberinnen lassen sich bei der Gestaltung der Speisekarte immer wieder neu inspirieren. So werden gerne einmal Desserts, die sie auf Reisen kennengelernt haben um den internationalen Touch des Lokals weiter zu verfeinern, übernommen. Eine traditionell dalmatische Nachspeise ist eine Variation der Creme Brûlée – leichter und weniger fettig als die „klassische“ Variante. Diese wird ausnahmslos von der Chefin des „Split“ zubereitet. Als Highlight können die Gäste des “Split“ an den letzten Tagen jedes Monats Balkantage erleben. Hier werden typische balkanische Speisen wie etwa gegrilltes Spanferkel oder Cevapcici serviert. Das Lokal wartet seinen (Stamm-)Gästen auch immer wieder kulinarische Überraschungen auf. Als Beispiel wird die selbstgemachte Fischsuppe genannt, deren Hauptzutaten sich immer wieder ändern. So können einmal Fischfilet, ein anderes Mal Garnelen in der Suppe zu finden sein.

(c) Manuel Schagginger

Bei den Zutaten wird auf Frische und beste Qualität geachtet. Gemüse wird selbst angebaut, der Fisch wird zweimal die Woche frisch von der Adria geliefert – welcher, ist allerdings von der Bestellung abhängig. Als Standard wird die Branzino Dorade hervorgehoben, zur Zeit wird allerdings der St. Petersfisch bevorzugt. Eine Besonderheit des Lokals ist die Tatsache, dass der Fisch nicht gewogen wird. Das heißt: im „Split“ wird er pro Portion verrechnet, während in den meisten Lokalen der Preis nach Gewicht berechnet wird. Gäste können sich den Fisch aus der hauseigenen Glasvitrine aussuchen, vertrauen aber meistens den Betreiberinnen, die den Fisch zubereiten.

Im Gespräch wird klar, dass die StammkundInnen ganz genau wissen, was sie an „ihrem Split“ haben. Für jeden Gast ist etwas dabei: Pizza, Pasta, Fisch, Fleisch und Desserts. Dazu kommen die Freundlichkeit der InhaberInnen und die familiäre Atmosphäre des Lokals, die es möglich machen, sich bei seinem Besuch zu fühlen, als wäre man auf Urlaub am Mittelmeer.

 

Split

Hetzendorferstraße 165, 1130 Wien

Öffnungszeiten:

DI – FR 17:00-22:00h

SA, SO 12:00-22:00h

http://www.splithietzing.at/

Facebook: www.facebook.com

Instagram: https://www.instagram.com/splithietzing/

 

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