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Peter Dobcak – in eigener Sache zur Nationalratswahl

(c) iStock

Gastro News Wien ist unpolitisch und unparteiisch. Peter Dobcak schreibt heute in eigener Sache. Sein Text spiegelt ausschließlich seine eigene Meinung wieder und nicht die von Gastro News Wien.

17 Jahr, blondes Haar!

Liebe Leserinnen und Leser der Kolumne “Peter Dobcak unzensiert“!

Seit Mai 2016 erscheint meine Kolumne „Peter Dobcak unzensiert“ fast jede Woche. Ich nehme mir dabei kein Blatt vor den Mund und spreche Themen an, die unsere Branche, aber auch die Allgemeinheit interessieren. Das wird auch durch die zahlreichen Reaktionen der Leserinnen und Leser bestätigt. Das freut mich sehr.

Überzogene Auflagen, überbordende Bürokratie, zu strenge Vorschriften, Strafen ohne Ende und viele, viele andere Punkte haben einen Ursprung – den Gesetzgeber. Ohne gesetzliche Grundlage hätten all diese Punkte samt Konsequenzen keine Legitimation. In vielen meiner Kolumnen betone ich dies immer wieder.

Unermüdlich erinnere ich auch an die Notwendigkeit mehr Unternehmerinnen und Unternehmer in die gesetzgebenden Körperschaften zu entsenden um die Praxistauglichkeit eines geplanten Gesetzes gleich bei dessen Entstehung besser überprüfen zu können. Dies gilt besonders für Vertreterinnen und Vertreter des Tourismus beziehungsweise der Gastronomie. Ich brauche hier nicht nochmals jene Vielzahl an Belastungen aufzuzählen, die uns der Gesetzgeber über die letzten Jahre aufgebürdet hat.

Kommenden Sonntag sind wir aufgerufen unsere neue Volksvertretung zu wählen. Auch wir Gastronomen bestimmen mit unserer Stimme entscheidend die Zukunft unseres Heimatlandes. Die zahlreichen Lippenbekenntnisse seitens der Politik wie wichtig die Gastronomie sei, hat leider bei den Kandidatenlisten der unterschiedlichen Parteien noch viel zu wenig Niederschlag gefunden. In Wien haben auf der Landesliste nur die ÖVP und die SPÖ Gastronomen aufgestellt, sonst keine Partei. Bei der SPÖ ist das meine Kollegin Alexandra Psichos auf Platz 34. Bei der ÖVP darf ich auf Platz 17 der Landesliste Wien kandidieren.

Für einen direkten Einzug in das Parlament über die Mandate reichen diese Plätze nicht. Daher lade ich Euch ein durch die Vergabe von vielen Vorzugsstimmen entweder für meine Kollegin oder für mich, ein Zeichen der Unterstützung zu setzen. Nur wenn wir alle zusammen halten und mit einer Stimme sprechen, werden unsere Anliegen beim Gesetzgeber Gehör finden. Ich denke mit meinem Engagement während der letzten Jahre meinen Kolleginnen und Kollegen doch ein wenig das Gefühl gegeben zu haben, dass es da jemanden gibt, der sich für die Interessen der Branche einsetzt. Dies gilt für meine Kollegin Alexandra ebenso.

Sollte Eure Wahl auf die SPÖ fallen so denkt an meine Kollegin auf Platz 34 der Landesliste. Wenn Ihr Euch für die ÖVP entscheidet, so bitte ich um Eure Vorzugsstimme für Platz 17 der Landesliste. Als Merkhilfe für meinen Listenplatz 17 passt hier das unvergessliche Lied von Udo Jürgens: „17 Jahr, blondes Haar!“

Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für die Gastronomie!

Euer
Peter Dobcak

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