Newsticker

Bitte, einen Tisch mit Salzwasserfisch – Weihnachtsfeier im Vikas

(c) Vikas (c) Vikas
Mitten in der Innenstadt, unmittelbar neben dem Stephansplatz, befindet sich ein Juwel der maritimen Küche. Das Vikas Fischrestaurant, das unter der Führung von Victoriya Pochodnya zunehmend heraussticht.

Das Ambiente ist gemütlich und gleichzeitig exklusiv. Die edlen Sitzgelegenheiten sind mit roten, weichen Kissen überzogen, Bilder von Schiffen und Meer bereichern den Gästebereich und das gedämpfte Licht trägt zur gemütlichen Stimmung bei. Ich überlege, ob dies nicht der perfekte Ort für eine Weihnachtsfeier wäre. Vor mir sitzt die Gastronomin Victoriya Pochodnya, die mit ihrer kompetenten, selbstbewussten Ausstrahlung eine gewisse Stärke, sowie Freundlichkeit vermittelt. Ich frage sie nach der Verfügbarkeit ihres Restaurants für jene Veranstaltung, die mir gerade durch den Kopf ging. Wie erwartet, bietet sich das Vikas nicht nur für Weihnachtsfeiern, sondern für alle möglichen Feierlichkeiten und Feste an – Geburtstage, goldene Hochzeiten, Firmenfeiern u.v.m. Victoriya berichtet über die Möglichkeit, die Feiern je nach Wunsch, mit Live-Musik begleiten zu können. Immerhin haben bei zusammengeschobenen Tischen bis zu fünfzig Personen Platz, die im Takt zu Weihnachtsliedern mitwippen oder sich in ein nettes Gespräch mit Kollegen vertiefen können.

Begleitet von den österreichischen und französischen Weinen, die das Vikas anbietet, wäre das die perfekte Location um einen netten Abend mit seinen Mitarbeitern, Freunden oder Familie genießen zu können. Wer sich dennoch für die Mittagszeit entscheidet, darf sich immerhin ein Menü um bloße 11,90 € gönnen. Jenes beinhaltet immerzu Suppe mit Fisch oder Meeresfrüchten und dazu selbstgemachte Beilagen. Letztere lassen das Vikas noch einzigartiger erscheinen, denn der Koch Ante Makelja bäckt selbst Brote und stellt Nudeln her. Demzufolge ist die Qualität des Fischrestaurants entsprechend hoch. Zu verdanken ist dies nicht nur dem kroatischen Koch, der in einer Fischerfamilie aufwuchs und zudem bis jetzt zehn Jahre wertvolle Kocherfahrung in Wien gesammelt hat. Nein, dies liegt auch an den Kellnern, die im Hotel Bristol ihre Ausbildung zu Restaurantfachmännern absolvierten und nun seit drei Jahren hervorragende Dienste im Vikas leisten. Wie auch Ante Makelja wird den Kellnern vollstes Vertrauen entgegenbracht, doch klarerweise hat der Koch aus Split die Verantwortung über die Zubereitung der Speisen. Nachdem er bereits für den kroatischen Präsidenten gekocht hatte und mit Gabeln vom Ratgeber für Genuss & Wein „Falstaff“ ausgezeichnet worden ist, dürfte dies kein Problem sein. Sein Hauptaugenmerk liegt auf kreativen Konstellationen exotischer Fische. Drachenkopf, Seezunge und Fisch in Salzkruste stehen bei den Gästen hoch oben auf der Liste, doch lassen sie auch gerne ihren Gaumen von einem Wolfsbarsch verwöhnen. Die Fische werden immer frisch aus Spanien, Kroatien, Slowenien, Frankreich und Griechenland geliefert. Chefkoch Ante Makelja, der international nach Inspirationen sucht, bereitet sie vor Ort vielfältig zu.

Victoriya wollte schon immer ein Restaurant besitzen, welches sich von anderen abhebt – und das tut es definitiv. Dafür, dass die ehemalige russische Musiklehrerin vor der Zeit des Vikas nicht viel mit Gastronomie am Hut hatte, brachte sie bisher ihres Naturtalents wegen, bereits ziemlich großen Erfolg ein. Die zwölf Jahre, die sie bis dato in Wien verbracht hat, haben sie über sich hinauswachsen und viele Kunden an Land ziehen lassen.

Als ich das Thema ihrer Restaurantbesucher anspreche, umspielt ein herzliches Lächeln ihre Lippen. Sie blickt mich mit einer Ehrlichkeit in den Augen an und beteuert ihre Gäste glücklich machen zu wollen. Sie freue sich schon darauf ihre Kunden bei deren Weihnachtsfeiern unterstützen zu dürfen und ihnen einen einzigartigen Abend mit Musik, köstlichen mediterranem Essen und Wein zu bescheren. Wer würde da schon mit dem Reservieren zögern?

Überzeugen Sie sich noch im Oktober von der Vielfalt der Vikas-Küche im Rahmen einer Culinarischen Kostprobe.

Sind Sie auf Facebook? – Jetzt Fan von gastronews.wien werden!

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*