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13. Kriminacht im Wiener Kaffeehaus am 17. Oktober 2017

© echo medienhaus/Katharina Schiffl © echo medienhaus/Katharina Schiffl

Wien (Culinarius/LCG)Nicht nur abergläubische Menschen freuen sich auf eine Nacht des Schreckens und Schauderns, wenn die Kriminacht zum bereits 13. Mal Einzug in die Wiener Kaffeehäuser und einige außergewöhnliche Leseorte wie die Aufbahrungshalle Wien, die Universität Wien oder den 48er Tandler holt. Neben den Größen der heimischen Kriminalliteratur holt die Kriminacht mit Simon Beckett und Jan Costin Wagner auch zwei Superstars der europäischen Kriminalliteratur nach Österreich. Der britische Autor Beckett war bereits 2011 bei der Kriminacht in Wien dabei und wird diesmal im MuTh Konzertsaal auftreten. Mit „Totenfang“ hat er den lange erwarteten fünften Fall seines liebenswerten forensischen Anthropologen David Hunter im Gepäck. Wagner wird in der Lounge im Hotel Bristol lesen und bringt seine in Finnland spielenden Krimis rund um den sympathischen Ermittler Kimmo Joentaa mit.

Leistungsschau der heimischen Kriminalliteratur

© echo medienhaus/Katharina Schiffl

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Fans der österreichischen Kriminalliteratur dürfen sich wieder auf eine Leistungsschau fast aller namhaften Autoren freuen, die Wien für einen Abend zum überdimensionalen Schauplatz geklärter und ungeklärter Tode und Morde machen. Bei der größten Krimiveranstaltung des Landes lesen unter anderem Eva Rossmann, Claudia Rossbacher, Kurt Palm, Andreas Pittler, Christian Mähr, Ursula Poznanski oder Beate Maxian.

Eva Rossmann stellt im neuen „Café Rien“ (vormals Café Griensteidl) ihren brandneuen Thriller „Die Patrioten“ vor, der sich aktuellen Themen wie Nationalismus, Hass und Terror widmet. Eine Entdeckung aus Österreich ist Anna-Elisabeth Mayer, die mit ihren ersten beiden Romanen bereits einige Preise abräumen konnte. Ihr Roman „Am Himmel“ spielt im alten Wien und startet gleich mit einem Mord in gehobener Gesellschaft: Der zwielichtige Millionär Johann von Sothen wird 1823 von einem seiner Bediensteten erschossen. Passend zur Handlung liest die gebürtige Salzburgerin im Café Frauenhuber, dem ältesten Kaffeehaus der Stadt.

„Das Krimigenre lässt noch immer viele Überraschungen zu. Es ist faszinierend, wie vielfältig sich heute Kriminalromane präsentieren“, sagt Programmgestalter Helmut Schneider aus dem echo medienhaus.

Die heimische Szene wird zudem auch von unter anderem Erwin Riess, Edith Kneifl, Peter Wehle, Hans-Peter Vertacnik, Constanze Dennig, Theresa Prammer oder Manfred Rebhandl vertreten.

Außergewöhnliche Leseorte als Kulisse für furchterregende Krimis

© echo medienhaus/Katharina Schiffl

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Abseits der klassischen Wiener Kaffeehäuser, die schon seit jeher Treffpunkt für Literaten und Schauplatz für Kulturveranstaltungen und Lesungen sind, wartet die Kriminacht heuer wieder mit einigen außergewöhnlichen Tatorten auf: In der Aufbahrungshalle Simmering der Bestattung Wien ist der Tod zum Greifen nahe. Am kalten Herbstabend wird Roman Klementovic in direkter Nachbarschaft des Friedhofs seine Mordfälle präsentieren. Beim 48er Tandler wartet Erwin Riess inmitten des Altwarenmarkts, der gemeinnützige Projekte unterstützt, mit ungeklärten Morden und kaltblütigen Killern auf. Sylvia Grünberger gastiert an der Universität Wien in der Fachbibliothek für Geschichte.

Kurzkrimi-Wettbewerb auf der summerstage

© echo medienhaus/Katharina Schiffl

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Nach dem großen Erfolg im Vorjahr haben sich das vormagazin und das Wiener Bezirksblatt mit einem Kurzkrimi-Wettbewerb heuer zum zweiten Mal auf die Suche nach talentierten Nachwuchsautoren gemacht, die von einer prominent besetzten Expertenjury beurteilt wurden. Die fünf Besten werden ihre Kurzkrimis auf der summerstage am Donaukanal vorstellen und erstmals vor großem Publikum aus ihren Werken lesen. Dieses stimmt dann über den Sieger des Bewerbs ab, dessen Texte anschließend veröffentlicht werden.

Dem Thema des Krimischreibens nähert sich – ebenso witzig wie kenntnisreich – Susanne Wiegele in ihrer Lesung „Wie man Krimis schreibt“ bei Kolarik im Prater an. Bestseller-Autor Kurt Palm („Bad Fucking“) unterbricht den Schaffensprozess für sein nächstes Werk kurz und gibt dem Publikum Einblicke in seinen noch im Entstehen begriffenen, neuen Kriminalroman.

Zum fünften Todestag des legendären Wiener Schriftstellers und Krimiautors Ernst Hinterberger („Ein echter Wiener geht nicht unter“, „Kaisermühlenblues“) wird der Schauspieler und Intendant der Schlosspiele Kobersdorf, Wolfgang Böck, im Café Landtmann Szenen aus „Trautmann“ lesen. Böck hatte diese Rolle in zehn „Trautmann“-Folgen im ORF-Fernsehen gespielt.

Köstliche Morde bei freiem Eintritt und Wiener Melange

Sämtliche Lesungen bei der 13. Kriminacht im Wiener Kaffeehaus finden bei freiem Eintritt statt. Eine Übersicht über das Programm sowie die Leseorte finden sich online auf http://www.kriminacht.at sowie laufende Neuigkeiten auf Facebook auf https://www.facebook.com/Kriminacht.at. Bei einzelnen Locations sind Vorreservierungen oder Zählkarten erbeten.

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