Newsticker

Lebensmittel, die einen hungrig hinterlassen

(c) iStock AnaBGD (c) iStock AnaBGD

Schon mal etwas von leeren Kalorien gehört? Das sind diejenigen, die kaum wichtige Nährstoffe enthalten. Wir werden durch sie nicht satt und nehmen sie trotzdem immer wieder zu uns. Wir entlarven hier, um welche Lebensmittel es konkret geht.

Gesunde Lebensmittel:

Ja, es gibt sie wirklich. Wie auch die miss bereits herausfand, zählen zu dieser hinterhältigen Gruppe Salate, Fingerfood, Weißmehlprodukte und sogar Sushi.

Doch zum Glück gibt es Tricks, mit denen man den Hunger trotz dieser gesunden Lebensmittel doch noch besiegen kann.  Wir haben die Geheimnisse für Sie entschlüsselt. Für alle Vorlieben ist etwas dabei:

Die Salatliebhaber können die Salatblätter mit Proteinen wie Hühnerbruststreifen oder Lachs aufpeppen. Außerdem bewirken ein, zwei Scheiben Vollkornbrot und zusätzliches Fett, das in Avocado und Olivenöl vorhanden ist, ein wahres Wunder, wenn man satt werden will.

(c) iStock wmaster890

(c) iStock wmaster890

Achtung bei Sushi! Bei den kleinen japanischen Delikatessen sollte man ganz besonders aufpassen. Denn durch die winzigen Stücke glaubt der Körper, er nehme nicht so viel auf, wie er eigentlich tut. Dasselbe Prinzip gilt für Fingerfood. Mit zwar kleinen, aber vielen Stücken von Kräckern, Käsepickern mit Weintrauben, Blätterteigschnecken oder Gemüse-Sticks, nimmt man mehr Kalorien zu sich, als man denkt und wird trotzdem nicht satt.

Generell gilt es, Produkte mit Fruchtzucker, Fruktose und Glukose zu vermeiden, wenn man seinen Hunger stillen will. Dazu zählen Frucht-Smoothies, sowie Obst und Säfte. Sie sind zwar gesund, machen aber schnell wieder hungrig, da der Blutzuckerspiegel für kurze Zeit stark ansteigt und daraufhin schnell wieder sinkt.

Ungesunde Verführer:

Haben wir nicht alle schon einmal bemerkt, dass wir nach Filmabenden mit Nachos, Chips oder Popcorn immer noch Hunger, und vor allem Appetit auf Süßigkeiten haben? Es ist nicht nur eine Beobachtung, sondern eine Tatsache. Denn jene salzigen Snacks enthalten Glutamat.

Wie auch fitforfun berichtete, verleiht Glutamat salzigen Snacks, sowie Wurstwaren, Fertigprodukten und Gewürzmischungen einen herzhaft-fleischigen Geschmack. Da die Appetitregulation durch den Geschmacksverstärker blockiert wird, wird dem Gehirn das Sättigungsgefühl verspätet übermittelt. Als Folge essen wir mehr als wir wollen und benötigen. Vorgebeugt wird am besten durch langsames Essen und selber Kochen.

Der Joghurt wird von vielen immer noch als gesund eingestuft.  Mittlerweile weiß man allerdings, dass Fruchtjoghurts übermäßig gesüßt und somit Zuckerbomben sind.  Wer unbedingt seinen Hunger trotzdem mit Joghurt stillen möchte, der greift am besten bei einem griechischen- oder Naturjoghurt zu und mischt ihn mit Nüssen oder fruktosearmen Obst wie Marille, Honigmelone, Mandarine, Zwetschke oder Pfirsich.

Auch von Cornflakes dachte man früher, sie seien gesund. Fehlanzeige! Durch den hohen Zuckergehalt gelten sie nun ebenfalls als ungesund und machen außerdem schnell wieder hungrig. Allerdings gibt es Alternativen dazu, die man in sein Müsli mit fettarmem Joghurt oder Milch mischen kann. Dazu zählen Haferflocken, Hirseflocken mit ihren hohen Eisengehalt und Lupinenflocken, die zu den proteinreichsten Hülsenfrüchten gehören.

(c) iStock draghicich

(c) iStock draghicich

Lust auf einen Weißen Spritzer bei solch hohen Temperaturen? Auch da ist Vorsicht geboten, denn Alkohol lässt uns hungrig zurück. Er führt zu einer Unterzuckung im Gehirn und treibt zugleich die Produktion der Magensäure an, was unser Hungergefühl auf Ungesundes weckt. Insbesondere Bier, Wein und Sekt lösen Hunger auf salzige, ungesunde Speisen wie Kebab, Pizza oder fettige Nudeln aus. Wer kennt das nicht, dass man sich nach Partynächten wie magisch zu den verschiedensten Fastfood-Ständen hingezogen fühlt. Spätestens wenn der Bauch wächst, sollten wir uns fragen, ob es nicht am Alkohol liegen könnte. Es ist schwer die Finger davon zu lassen? Gin, Rum oder Schnaps wären Alternativen, das Genussmittel in geringen Mengen konsumieren zu können. Durch destillierten Alkohol nimmt man weniger zu, da er kein Hungergefühl auslöst. Bedenken sollte man jedoch, dass sich in jeder Art von Alkohol zahlreiche Kalorien befinden.

Im Endeffekt gilt: Wer seinen Hunger schnell stillen möchte, greift weniger zu proteinhaltigen Lebensmitteln und stattdessen mehr zu  eiweißreichem Essen. Dazu zählen Hülsenfrüchte, Fisch, Milchprodukte, Haferkleie und einige andere. Guten Appetit!

Sind Sie auf Facebook? – Jetzt Fan von gastronews.wien werden!

[mashshare]

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*