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AMAZON übt mit eigenem Wein noch mehr Druck auf die Supermärkte aus

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Seit einigen Wochen beliefert der Online-Händler Amazon mit Amazon Fresh auch Deutschland mit frischen Lebensmitteln und regionalen Produkten. (gastronews.wien berichtete) Mit der Übernahme der Biokette Whole Foods setzt er einen weiteren Fuß in den Lebensmittelhandel der USA. Den Erfolgskurs führt dieser nun mit einem eigenen Weinanbau fort und übt somit auf einem weiteren Konkurrenzfeld Druck auf die Supermärkte aus.

Der neue Winzer Amazon

Egal wonach man sucht, bei dem Online-Riesen Amazon wird man fündig. Dass dabei auch Weinliebhaber auf ihre Kosten kommen, ist bereits länger bekannt. Neu jedoch ist, dass der Händler nun unter der Marke „Next“ seinen eigenen Wein vertreibt. Auf der Plattform Amazonwine.com können zwei Rotweine sowie ein weißer erworben werden. Der billigste unter dem Trio ist der Pinot Gris, welcher für 20 US-Dollar erhältlich ist. Für einen Pinot Noir muss das Doppelte hingelegt werden, der Red Blend bewegt sich mit einem Preis von 30 US-Dollar in der Mitte. Produziert werden diese von der US-amerikanischen King Estate Vinery.

Können die Supermärkte dem Druck standhalten?

Mit der Übernahme der Bio-Lebensmittelkette Whole Foods Mitte Juni  für knapp 14 Milliarden US-Dollar, löste Amazon nicht nur Schockwellen im Börsenhimmel aus. Laut faz.net fiel der Aktienkurs des größten amerikanischen Lebensmittelhändlers Wal-Mart um beinahe 5 Prozent. Neben anderen Branchen drängt Amazon nun auch die Lebensmittelvertreiber in die Ecke, die mit eigenen Online-Versänden reagieren. So bieten hierzulande beispielsweise Billa, Merkur und Spar ebenso den praktischen Einkauf per Mausklick an.

In einem Bericht von stern.de geht der Digital-Chef von Rewe auf die wachsende Konkurrenz ein. Er erwarte für Lebensmittel-Lieferdienste nicht den Umbruch, wie er im Segment der Bücher und Technik aufkam. Das Geschäft mit gelieferten Lebensmitteln sei einfach zu aufwändig oder zu teuer.

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