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IKEA setzt deutliches Zeichen gegen Nahrungsmittelverschwendung

(c) IKEA, presse.professional.at (c) IKEA, presse.professional.at

Unter dem Motto „Essen ist wertvoll“ startet IKEA Food jetzt eine weltweite Initiative, die bis Ende 2020 die Nahrungsmittelabfälle in den IKEA Restaurants und Nahrungsproduktionsbereichen halbieren soll. In einem ersten Schritt werden 84 IKEA Einrichtungshäuser weltweit ein neues Lebensmittel Abfallsystem implementieren.

Wien (Culinarius) – Tag für Tag wird rund ein Drittel der Lebensmittel, die weltweit geerntet oder produziert werden, weggeworfen. Das entspricht 1,3 Milliarden Tonnen an Nahrungsmittelabfällen, und das, obwohl jeder neunte Mensch weltweit an Hunger leidet. Wenn man diese Zahlen betrachtet, wird offensichtlich, dass dieses Thema adressiert werdn muss, heißt es dazu von IKEA Food. Ziel ist es, Lebensmittelabfälle in allen IKEA Food Betrieben bis Ende August 2020 um 50 % zu reduzieren – ein ambitioniertes Ziel, denn schon jetzt agiert IKEA in diesem Bereich sehr sorgsam.

IKEA implementiert nun nach und nach Systeme, die genau messen, wie viel Lebensmittelabfall an welchem Standort entsteht. Dann werden die Daten ausgewertet, und auf Basis dieser Auswertung werden Aktionspläne erstellt. Bis Mai 2017 haben bereits 84 IKEA Einrichtungshäuser dieses System eingeführt – das entspricht rund 20 % aller Einrichtungshäuser weltweit. Österreichische Restaurants waren in diesem ersten Schritt noch nicht involviert. Dies soll im Verlauf des Geschäftsjahres 2018 (beginnend mit 1. September) passieren.

 

 
Strenge Anforderungen

IKEA hat in den vergangenen Jahren im Foodbereich große Anstrengungen unternommen, nachhaltiger zu werden. Das betrifft sowohl Gesundheits- als auch Umweltaspekte. So hat IKEA einerseits sein Nahrungsmittelangebot um gesündere, leichtere Alternativen ergänzt und erweitert, andererseits wurden global sowie national die Anforderungen an die Lebensmittellieferanten (sowohl punkto Inhaltsstoffe als auch punkto Tierwohl) verschärft.

Neben einer ganzen Reihe von neuen Produkten – von Veggieballs bis Schwedenkracherl wurde auch der Zuckergehalt, speziell in Getränken, reduziert.

Ein Meilenstein war die komplette MSC- und ASC-Zertifizierung des gesamten Angebots an Fischen und Meeresfrüchten. Sie bezieht sich auf an die 30 verschiedene Arten von Fischen und Meeresfrüchten, die in den Restaurants, Bistros und Schwedenshops in allen IKEA Einrichtungshäusern angeboten werden. Sie alle sind nach den strengen Anforderungen von MSC und ASC zertifiziert.

Mit dem Thema Lebensmittelabfälle greift IKEA auf globaler Ebene nun das nächste Thema an. „Wir glauben, dass wir auch hier viel Bewusstsein schaffen können“, ist IKEA Österreich Nachhaltigkeitsmanager Matej Hargas überzeugt.

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