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CREPOS – Just delicious

(c) CREPOS (c) CREPOS

Im 15. Wiener Gemeindebezirk, abseits vom touristischen Geschehen, aber dennoch zentral in der Nähe des Westbahnhofs gelegen, hat vor ein paar Wochen eine neue Creperie eröffnet. Die Speisekarte ist außergewöhnlich und enthält süße, herzhafte und sogar panierte Crepes, Suppen, Salate sowie eine Auswahl an hausgemachten Getränken.

Schon einmal eine Cordon Bleu Crepe probiert? Oder wie wäre es mit Hühnerfleisch in cremiger Currysoße, eingerollt in einer Crepe im knusprigen Panier-Mantel? Herzhaft-deftige Spezialitäten wie diese sind sonst schwer in Wien zu finden, denn sie sind das klare Highlight des jungen Lokals. Wir waren vor Ort und haben die französisch-serbischen Köstlichkeiten für euch probiert. Eines sei schon vorweggenommen, das Geschmackserlebnis ist einzigartig und das angenehme Sättigungsgefühl hält bis an den nächsten Tag. Aber CREPOS zeichnet sich noch durch wesentlich mehr aus.

(c) CREPOS

Schanigarten, (c) CREPOS

Gerade noch im Getümmel des Westbahnhofs, schlendert man wenige Meter davon entfernt die ruhige Robert-Hamerling-Gasse in Rudolfsheim-Fünfhaus entlang. Zwischen unauffälligen Wohnhäusern springt ein Gebäude besonders ins Auge. Einladend stehen ein paar Gartentische vor einem offenbar frisch renovierten, in Orangetönen gehaltenen Eckhaus. Das CREPOS ist das neue kulinarische Highlight im 15. Bezirk.
Bereits beim Betreten des hellen Lokals im Vintage-Stil wird klar: Man ist hier in einer eigenen kleinen Welt angelangt, einer Welt, wo die Leidenschaft zum Detail sofort erkennbar und Wohlfühlambiente gleich spürbar ist. Da es ein schöner Sommertag ist, nehmen wir auf einem der Tische vor dem Lokal Platz, wo uns der herzliche Inhaber und Chefkoch Djordje Pejanovic bei einer leckeren Kostprobe seine Geschichte erzählt.

(c) CREPOS

Cordon Bleu Crepe (c) CREPOS

Der gebürtige Serbe entdeckte nach dem Wirtschaftsstudium in Wien seine Passion zum Kochen. Obwohl unsere Stadt von gastronomischer Vielfalt überzeugt, entdeckte er eine kulinarische Lücke, die er ausgleichen wollte. So war die Idee einer eigenen Creperie geboren, für die er sich Rezeptideen aus Frankreich und Serbien, dessen täglich Brot die dünnen Teigspezialitäten sind, holte. Das Besondere am CREPOS ist die Melange aus vielfältigen herzhaften Crepes – von mediterran bis zu Hummus – sowie süßen Variationen mit Nutella und Früchten. Bei letzteren gibt es stets ein neues Wochen-Spezial, wo Pejanovic laufend seine Kreativität beweist. Aktuell wird die Crepe mit Oreo-Keksen, weißer Schokolade und Schlagobers serviert. Ob herkömmlich, vegetarisch, vegan (es gibt neuerdings eine entsprechende Extrakarte) oder glutenfrei – für jeden Geschmack und Ernährungsstil ist hier etwas dabei. Ebenso auf der Karte zu finden sind sechs verschiedene Frühstücksvariationen, welche für alle Langschläfer den ganzen Tag über serviert werden.

Aber das Herzstück stellen definitiv die panierten Crepes dar, welche wir uns nicht entgehen ließen. Zusammen mit einer in Mehl goldgelb ausgebackenen Rolle aus Champignons, Käse und cremiger Sauce begannen wir unsere Reise in die Genusswelt und endeten bei einer süßen Versuchung, gefüllt mit hausgemachter Kirschsoße, Nutella sowie gemahlenen Keksen – und eine Kugel Vanilleeis gab es noch obendrauf. Herrlich!

Aus eigenen Händen geschaffen

(c) CREPOS

Bar, (c) CREPOS

Djordje Pejanovic steht nicht nur persönlich in der Küche, auch die stilvollen Details des Lokals hat er Großteils selbst gefertigt. So etwa die künstlerischen Lampen, die über der Bar von der Decke hängen oder die bunt bemalten Vasen auf den Tischen. Genauso hausgemacht sind die erfrischenden Limonaden (Ingwer-Rosmarin-Zitrone, Limetten-Minze, frische Zitrone), welche übrigens sehr zu empfehlen sind und die Tees (Orange-Ingwer, Zitrone-Ingwer). An der Bar beim Eingang wird gemixt ohne Ende. Vom Original Crepos-Spritzer (Wein, Tonic, Soda, Holunder-Saft) und Aperol Italian Slung bis zu Mojito, Gin Tonic und Co., verführt nicht nur die Happy Hour von 19.00 bis 21.00 Uhr zum gepflegten After Work-Drink.

CREPOS on the road

UberEATS bringt die kulinarischen Genüsse zu allen Feinschmeckern auf Wunsch auch direkt nach Hause. Zudem wird es die Köstlichkeiten bald bei foodora geben.
Ab und an ist CREPOS für Außeneinsätze unterwegs, so werden sie dieses Jahr beim Formel 1 Grand Prix in der Steiermark vertreten sein. Jedoch eher mit Fingerfood anstelle von Crepes, denn für deren Zubereitung nimmt sich Pejanovic gerne genügend Zeit. So etwa bei privaten Feiern, für die er sein Lokal samt Catering Service gern zur Verfügung stellt. Der kleinere Raucherraum im hinteren Bereich bietet zusammen mit dem großen Hauptbereich inklusive Bar Platz für rund 60 Personen.
Zukünftig möchte er seine Kunden zudem an Verkaufsständen, unter anderem an den Wiener Christkindlmärkten, beglücken.

Fazit

Die panierten Crepes waren ein einzigartiges Geschmackserlebnis, denn diese gibt es, so Pejanovic, sonst nirgendwo in Wien. Alle, die sich wegen der Kalorien Sorgen machen, beruhigt der Inhaber: „Die Cordon Bleu Crepe hat sogar weniger Kalorien als ein Wiener Schnitzel!“ Der sympathische Gastgeber hat in die Umsetzung des Lokals seine ganze Leidenschaft hineingesteckt und das ist deutlich merkbar. Wir kommen definitiv wieder!

 

CREPOS
Robert-Hamerling-Gasse 23, 1150 Wien
+43 688 6490 9993
office@crepos.at
Di – Fr: 16.00 – 22.00 Uhr
Sa, So: 10.00 – 22.00 Uhr
www.crepos.at

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