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Neue App soll betrunkenen Kaufrausch verhindern

(c) g-stockstudio

Wien (Culinarius)  Wenn Nutzer über ihr selbstgesetztes Trinklimit hinausschießen, werden die Bankkarten gesperrt.  Unangenehme Überraschungen nach einer Party sind ohne wirklich gute Freunde oft nicht vermeidbar. Wie eine verwüstete Wohnung, ein übler Kater und Nachrichten an den Ex-Partner, die am nächsten Morgen nur noch peinlich sind. Oder wir fühlen uns plötzlich spendabel wie Richi Rich. Zumindest für dieses Problem will eine Firma in London die Lösung gefunden habe. Damit einem neben dem Kopf nicht auch noch der Blick auf den Kontostand schmerzt, hat sich die Beratungsfirme iBE TSE  die App „DrnkPay“ einfallen lassen. Diese soll Bankkarten sperren, wenn der Nutzer über das Trinkziel hinausschießt.

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Alkoholpegel per Bluetooth messen
Wer sein Konto vor feuchtfröhlichen Käufen schützen will, muss  innerhalb der App festlegen, wie viele Gläser Bier, Wein, Hochprozentiges oder Ähnliches er trinken möchte. Die App rechnet aus, welchem Alkoholgehalt die gewählten Getränke entsprechen und sperrt bei Erreichung des Limits die Karten für 12 Stunden. Ein per Bluetooth mit dem Handy verbundener Alkomat misst vor jedem Bezahlvorgang mit der Karte den Alkoholspiegel. Jedoch kann jeder selbst entscheiden, welche Ausgaben gesperrt werden sollen. „Wie Takeaway-Restaurants, Clubs oder diesen Flug, der um vier Uhr früh nach so einer guten Idee klingt.“, erklärt Geschäftsführer Francesco Scarnera. Wer seinen Alkoholkonsum lieber unauffällig kontrollieren will, kann über ein Armband die Ausströmung von Alkohol über die Haut messen. Im Video wird die App Schritt für Schritt erklärt.

„Hilf mir“-Feature für Taxi und Co
Wenn es so weit ist und die App einen aufs Trockene setzt, kann der Nutzer über das „Hilf mir“-Feature ein Taxi bestellen und bezahlen. Oder einfach genügend Bargeld mitbringen, um den Rausch auch mit abgedrehtem Geldhahn weiterhin zu finanzieren.

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