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Aufgepasst – Wein und Spaß ab nun im MAST

(c) Rafaela Pröll

Das sympathische Duo Matthias Pitra und Steve Breitzke hat sich vor Jahren bei der Arbeit im Wiener Sofitel kennengelernt und sofort einen Draht zueinander gefunden. Der Gedanke, sich irgendwann gemeinsam selbständig zu machen, kam schon damals auf. Jetzt ist es soweit. Letzten Sonntag, am 14. Mai, öffneten die bekannten Chef-Sommeliers erstmals ihre Türen zu ihrem Weinbistro. Ebenso stilvoll wie der Straßenname – Porzellangasse – erstrahlt auch ihr neues Lokal.

Dass die beiden nicht nur eine Geschäftsbeziehung, sondern auch eine langjährige Freundschaft verbindet, ist sofort spürbar. Bei dem Interview beenden sie gegenseitig ihre Sätze und erzählen freudig von ihren Plänen. Im MAST, der Name setzt sich übrigens aus den Vornamen der beiden zusammen, soll es ungezwungen und locker zugehen. Der Spaß im Service soll auf die Stimmung der Besucher übergehen. Unangenehme  Steifheit und strenge Anzüge haben hier nichts zu suchen. Die Gäste sollen am Ende sagen können: „Heute war ein schöner Abend, wir haben gut gegessen und getrunken. Es hat Spaß gemacht!“ Matthias und Steve wollen nicht nur Weinfreaks ansprechen, alle Leute sind im MAST willkommen, um ein gutes Glas Wein mit ihnen zu trinken.

Bye, bye Big Player – Servus kleine Winzer

Die beiden tragen über zehn Jahre Arbeitserfahrung auf den Schultern, aus  denen sie jede Menge Erfahrungen mitnehmen konnten und in ihrem Bistro umsetzen werden. In Sachen Preisgestaltung wollen sie nun anders kalkulieren als die Großkonzerne. Sie setzen in erster Linie auf kleinere, lokale Produzenten aus Wien und dem restlichen Österreich, die sie unterstützen wollen. Dabei möchte Steve die Zusammenarbeit mit den Winzern aus der Vergangenheit, die nachhaltig arbeiten, auf jeden Fall weiterführen. Das spiegelt sich auch auf der Weinkarte wider, wo man eher vergeblich nach den Big Playern sucht. „Wir wollen kleinere Winzer, die nicht so bekannten, pushen. Gerade die brauchen mehr Unterstützung und haben es auch verdient, in den Vordergrund gestellt zu werden.“, erklärt Matthias. Wer wie die beiden eine Vorliebe für Naturweine hat, wird hier also allemal fündig werden!

Bei den Kriterien, um in die Weinkarte aufgenommen zu werden, sind sich die Sommeliers einig: „Schmecken soll er!“ „Und keinen Wein von Winzern, die wir persönlich nicht mögen.“, ergänzen sie augenzwinkernd. Die Karte umfasst also tolle Geheimtipps der zwei Top-Sommeliers.

(c) Sonja Priller

(c) Sonja Priller

Für viele weitere kulinarische Überraschungen sorgt Küchenchef Martin Schmid. Er wird einfache, aber hoch qualitative Speisen servieren. Wichtig ist dem Team, die Lebensmittel weitestgehend aus der Gegend zu beziehen – und zwar wie beim Wein vorrangig von kleinen Betrieben.

 

So muss er sein,  der Lieblingswein…

Wie immer gilt: schmecken muss er! Dabei kommt es bei Steve sehr auf seine momentane Stimmung an. Persönlich am Herzen liegen ihm die französischen Regionen Loire und Jura.  Aber genauso lassen die Burgenländer und Niederösterreicher sein Herz höher schlagen. Einen klaren Favoriten hat er nicht.

Schenk nur ein den guten Wein – Der perfekte Sommelier

Von den ausgezeichneten Chef-Sommeliers wollten wir wissen, was deren Meinung nach einen guten Sommelier ausmache. Ganz oben steht natürlich das nötige Wissen. Dieses muss nicht – ja kann gar nicht – allumfassend sein, aber er muss sich mit seiner Weinkarte auskennen. Jedoch reicht Wissen alleine noch lange nicht aus. Mindestens genauso wichtig ist Empathie. Ein Sommelier muss mit Menschen umgehen können, seinen Gästen stets aufmerksam zuhören und ernst,  aber nicht zu ernst, seinen Wein verkaufen. Er braucht die Gabe, sich auf jeden Gast anders einstellen zu können. Mit Weinfreaks wird er andere Gespräche führen als mit Gelegenheitsgenießern.

Lockerer Schmäh verbunden mit Wissen heißt die Devise. Noch vor ein paar Jahren hat sich kaum jemand getraut, Wein zu bestellen, denn dann hätte man ja mit dem „besserwissenden“ Sommelier reden müssen. Wein ist zwar ein spezielles und einzigartiges Getränk, aber dennoch braucht man keine Scheu davor haben, welchen zu bestellen und erst recht nicht, einen zu trinken. Man muss nicht das Fach Wein studiert haben um sich auszukennen. Sollten doch Fragen aufkommen, ist der Sommelier zur Stelle.

Psst! Matthias und Steve persönlich

(c) Rafaela Pröll

(c) Rafaela Pröll

Natürlich interessierte uns auch die Frage, wann die beiden Weinkenner das erste Mal Wein probiert haben. Steve startete mit siebzehn im Zuge seiner Gastronomielehre. „Mein Chef hat nur süßen Rot- und Weißwein gebunden. Irgendwann musste ich dann probieren.“ Bei Matthias‘ Familie gab es stets eine Flasche Wein zum Essen. Das war ganz normal. Sein erstes Getränk war ein klassischer Weißer Spritzer, aber nicht zu Hause – dort durfte er nämlich nicht trinken.

Das MAST in einem Satz

Beim Verabschieden denkt man an einen spaßigen, gemütlichen Abend zurück, an ein Genusserlebnis mit qualitativ hochwertigen Weinen und Speisen.

Fazit: Ein Besuch im MAST ist auf jeden Fall ein MUST-DO!

 

 

MAST – WEINBISTRO VIENNA
Porzellangasse 53, 1090 Wien
0043 1 9226679
contact@mast.wine
Küche: Mi – Fr: 12:00 – 14:00 | 18:00 – 22:00
Sa, So: 18:00 – 22:00

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