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Fachkräftemangel bleibt ein Standortproblem

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Neue Fachkräfteverordnung berücksichtigt regionale Unterschiede nicht

Die heute kundgemachte Fachkräfteverordnung 2017 bietet keine ausreichende Antwort auf die berufsspezifischen und regionalen Unterschiede des österreichischen Arbeitsmarktes, kritisiert Martin Gleitsmann, Leiter der sozialpolitischen Abteilung in der WKÖ.

Fachkräftebedarf vor allem im Westen
Der hohe Fachkräftebedarf im Westen Österreichs zeige sich auch in den niedrigen Stellenandrangsziffern. Der reale Bedarf sei jedoch noch deutlich größer, da viele Betriebe ihre offenen Stellen gar nicht mehr dem AMS melden. „Die Betriebe im Westen Österreichs haben nichts von verfügbaren Arbeitskräften im Osten, wenn diese nicht mobil sind. Diese regionalen Ungleichgewichte werden immer größer“, erklärt Gleitsmann.

Bedauerlich sei besonders, dass trotz der von der Wirtschaft aufgezeigten Notwendigkeit die Köche nun vorerst nicht in die Mangelberufsliste miteinbezogen werden, so Gleichmann. Das gleiche gilt auch für eine Reihe weiterer Berufe, wie u.a. Elektroinstallateure, Landmaschinenbauer, Schlosser oder Schweißer. So stehen beispielsweise in Tirol und Salzburg bei den Köchen 100 offen gemeldeten Stellen nur 60 arbeitslose Köche gegenüber.

Mehr Unterstützung gefordert
Gleitsmann plädiert für mehr Unterstützung  der heimischen Betriebe, besonders vor dem Hintergrund wachsender struktureller Ungleichgewichte auf dem heimischen Arbeitsmarkt.

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