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Mari’s Metcha Matcha ist zurück!

Wie verbindet man Essen mit Kunst? Genau die Frage stellte sich Mari Udagawa, als sie beschloss ein neues japanisches Lokal zu eröffnen. Und ihr Traum ist in Erfüllung gegangen: Am 23. September eröffnete sie auf der Neustiftgasse im siebten Bezirk ihr neues Café: Mari‘s Metcha Matcha.

Die Wiedereröffnung

Dabei ist das Metcha Matcha Café nicht das erste Lokal der gebürtigen Japanerin. Vor drei Jahren eröffnete sie in der Operngasse ein japanisches Restaurant, was aber nach einem Jahr wieder geschlossen wurde. „Mir gefiel das Design und die Menükarte nicht mehr. Außerdem kamen nur asiatische Gäste und das hat nicht zu meinem Café gepasst.“ Also machte die Künstlerin zwei Jahre Pause, sammelte neue Erfahrungen und Ideen und eröffnete diesen Herbst ihr neues zweites Lokal, womit ihr Restaurant Slogan „new old japanese Restaurant“ geklärt wäre.

Die Entscheidung in den siebten Bezirk umzuziehen bereut die Geschäftsführerin überhaupt nicht. „Im siebten Bezirk sind so viele junge Leute und alle interessieren sich so für die japanische Kultur!“, schwärmt Mari Udagawa.

Klein aber fein

Das eher kleine Café- Restaurant bietet sowohl authentische japanische Küche als auch japanische Kunstwerke an, wobei letztere vom Ehemann Christoph Wanzel, Yoko Mazuda und der Inhaberin selbst angefertigt wurden . „Ich habe mir gedacht, dass nur Essen anbieten nicht reicht. Ich wollte mehr als das anbieten, deshalb kam ich auf die Idee auch japanische Kunstwerke anzubieten, da ich auch Künstlerin bin.“, erklärt die Geschäftsführerin. Zwar gibt es in Wien schon einige japanische Restaurants, doch in Mari Udagawas Café wird einem nicht nur das Essen dieses Landes nähergebracht, sondern auch die japanische Kultur. Das erkennt man schon daran, dass die Kellnerinnen alle Kimonos tragen und perfekt japanisch sprechen. Außerdem sind die Wandschränke voll von Kunstwerken wie von der Geschäftsführerin selbst designten Reisschalen oder Kokeshi, traditionelle Holzpuppen aus Japan. Für die Inneneinrichtung des Lokals sei Ehemann Christoph Wanzel zuständig gewesen, betont die Japanerin.

Traditionelle japanische Küche

In Mari’s Metcha Matcha wird authentisch japanisch gekocht. Dabei ist die Geschäftsführerin selbst für die Speisen zuständig. Doch wie in anderen japanischen Restaurants gibt es hier kein Sushi oder Sashimi. Stattdessen gibt es leckere Hausmannkost wie das Teishoku (ein Set aus Hauptspeise, Reis, Miso Suppe und drei japanische Tapas), die Reisbällchen (Onigiri) oder die altbekannten Ramen Nudelsuppen. Natürlich gibt es auch eine große Auswahl an japanischen Tees, wo der Matcha Tee im Vordergrund steht: Von Matcha Latte bis Matcha Cheescake, ein Hotspot für alle Matcha Fans.

Von Journalistin zur Köchin und Künstlerin

Früher war Udagawa Fashion Journalistin in Japan, doch nachdem sie vor sechs Jahren mit ihrem Ehemann nach Wien kam, merkte sie, dass sie in dieser Branche nichts finden würde. So beschloss sie mit ihrem Mann Kunst zu machen und das ist bis heute ihre große Leidenschaft neben dem Kochen.

Für die Zukunft wünscht sie sich für ihr Restaurant vor allem eins. „Ich möchte, dass man sich in meinem Café entspannen kann. Auch alleine, ohne sich dabei komisch zu fühlen. Ich würde mich freuen, wenn jeder glücklich ist und möchte den Leuten ein Stück japanische Kultur näher bringen!“

 

 

 

Mari’s Metcha Matcha

Neustiftgasse 7

1070 Wien

Mo. – Sa. von 12:00 – 21:00 Uhr geöffnet

 

Fotocredit: Mari’s Metcha Matcha

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