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Ethno Gastronomie, die Mexikaner kommen!

Seit Jahren begleitet uns jede Immigrations-, Trend- und Modewelle in der Gastronomie.
Derzeit schwappen die Tex-Mex Produkte über her vom Atlantik über England nach Österreich mit Burritos, Nachos und Tacos.

Das Thema war bereits Anfang der 90er Jahre schon einmal während der „Bambolero-Musikwelle“ top-aktuell und kommt jetzt wieder in neuem Branding verpackt einerseits in der Fastfood-Schiene mit Max & Benito und Nacho Libre und andererseits aber auch mit Tex-Mex Restaurants à la Taco Bell in Europa momentan am stärksten mit Chi-Chi’s.

Wir gehen jetzt noch einen Schritt zurück. Der Immigrationsdruck des südamerikanischen Kontinents gegenüber Nordamerika, wobei sich möglicherweise auch das Sprachgefüge Nordamerikas in den nächsten 50 Tagen massiv Richtung Spanisch verschieben wird – so Ethnowissenschaftler, hat Tacos und Burritos an alle Ecken und Plätzen der Großstädte Amerikas attraktiv gemacht und ist über England wieder nach Österreich gekommen.

Einmal durch die Fastfood-Ketten, welche bereits erfolgreich sowohl durch das Duo „Max & Benito“, mit Californian-Style Burritos mit ihrem Quick & Frischekonzept und spannender Showküche als auch mit den Systemgastronomen von Nacho Libre punkten. Stephan Ronay und sein Partner haben als ehemalige Banker respektive österreichische Bankangestellt in London diesen Trend nach Wien gebracht.

Die Betreiber Heinz Tronigger und Markus Kopeinig, die sich bereits auch einen Namen mit Eventlokalen wie Babenberger und Albertina Passage in Wien gemacht haben , investieren jetzt neu in diesen Bereich, indem sie vor allem in Einkaufscentern ihr „Nacho Libre“ Thema multiplizieren. Die nächste Shop-Eröffnung findet in der Plus City Linz mit Anfang September 2016 statt.

Andersmal durch die Restaurantwelle Chi-Chi’s. Dahinter steht der ehemalige Pizza Hut Betreiber Österreichs, Dr. Joachim Richling, der in den Benelux-Staaten wie Belgien, Holland und Luxemburg sehr erfolgreich in diese Restaurantkette expandiert. Vielleicht gibt es schon bald in Wien oder Parndorf das erste Chi-Chi’s.

Ein weiterer noch erwähnenswerter Gastro-Generator sind die Multiplexe, wo es in den 80er bis Mitte der 90er Jahr nur Popcorn und Cola gegeben hat. Eigentlich wurde dieser Trend Anfang der 90er von ihnen aufgegriffen und bis heute wird dort Popcorn und Tacos verkauft. Das heißt auch hier bleibt dieser Trend als gutes Beispiel und als Zeichen für Trends und Strömungen erhalten, auch wenn er weit ab von Mexiko und südamerikanischen Staaten inszeniert wird.

Anhand dieser spannenden Trendwellen können wir erkennen, dass Immigration sich nicht nur wie in den Medien und durch die Flüchtlingsströme durch Mitteleuropa artikuliert, sondern auch sehr positiv den Gaumen und die Gourmetlust bereichert.

Diese Themen begleiten uns seit über zwanzig Jahren als Agentur in der Standortsuche und seit über dreißig Jahren im Wiener Raum, wie in meinem letzten Artikel im Detail beschrieben.

Wir freuen uns, wenn sich etwaige Franchisenehmer bzw. Interessenten für Franchise bei uns melden, da wir bereits im Vorfeld interessante Standorte für Chi-Chi’s suchen konnten.

Ihr Peter Pointner

 

Fotocredit: iStockphotos

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