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Winzer Markus Huber auf der VieVinum: Das Kalk-Duell

Wien (Culinarius) – Bevor Österreich sich in Frankreich mit seinen europäischen Nachbarn auf dem Fußballrasen misst, findet bereits eine Woche zuvor, die VieVinum* in Wien statt. Auch hier treffen Österreicher auf ihre europäischen Nachbarn.
Best-of-Austria Winzer Markus Huber, der nebenbei auch begeisterter Fußballer ist, fordert zu diesem Anlass seinen französischen Kollegen William Févre aus dem Chablis zum Match.

Mit seinen zahlreichen Auszeichnungen und als Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter gilt Markus Huber als einer DER Winzer im Traisental. Auf rund 25 Hektar baut Markus Huber im Traisental (südlich der Wachau) vor allem Riesling und Grünen Veltliner an. Auf kalkigem Sedimentgestein wachsen die Wurzeln dieser Reben besonders tief, und die Weine erhalten ein eigenständiges Profil mit feiner Mineralik, eleganter Säurestruktur und Langlebigkeit.

Nahezu identische Voraussetzungen findet man in Chablis, dem nördlichsten Anbaugebiet in Burgund. Auf Kalksteilhängen wächst dort vor allem Chardonnay mit einer mineralisch, fruchtigen Weinstilistik mit eleganter Säure.

Die trockenen Weißweine aus Chablis zählen zu den bekanntesten Weinen der Welt. Das Traisental hingegen ist ein Geheimtipp, den selbst manche Österreicher nicht kennen. Das könnte ein spannendes Match abgeben:

Wenn Sie an der VieVinum zum Stand von Markus Huber (Forum, 172) kommen und das Codewort „Kalk-Duell“ nennen, serviert Ihnen der Winzer blind zwei Weine, die auf Kalk gewachsen sind: einen Chablis von William Fèvre und einen Grünen Veltliner von sich selbst. Sie können Ihren Tipp abgeben.

*Die VieVinum findet vom 4. bis zum 6. Juni in der Wiener Hofburg statt.

Fotocredit: Markus Huber

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