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Neukunden, Osteuropa und Produktinnovationen bringen Umsatzplus bei café+co International

Führender Kaffeedienstleister in Zentral- und Osteuropa verzeichnet fünf Prozent Umsatzplus. Neukundengeschäft überkompensiert konjunkturbedingte Rückgänge
Wien (Culinarius/OTS/LCG) – Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen übertrifft café+co International das Umsatzziel für das zurückliegende Geschäftsjahr und erreicht 186 Millionen Euro. „Kaffee am Arbeitsplatz ist leider kein vorauseilender Wirtschaftsindikator wie beispielsweise der Einkaufsmanagerindex. Er bestätigt aber im Nachhinein die zahlreichen Meldungen zum Thema Wachstum und Beschäftigung in Österreich“, erklärt CEO Gerald Steger. Betriebsschließungen und rückläufige Beschäftigung bei mehreren mittleren und größeren Unternehmens-Standorten ließen auch den erfreulichen Umsatz-Zuwachs des Kaffeedienstleisters in einigen Regionen schmelzen. „Unser Wachstum im abgelaufenen Jahr haben wir daher ganz besonders der großen Zahl von Neukunden und den vielen Kunden, die uns weiterempfohlen haben, zu verdanken. Für 2016 sind erstmals 200 Millionen Euro Umsatz in Reichweite“, so Steger.

Immer größere Herausforderungen stellen die Wechselkurse dar, zumal Kakao und Kaffee in Dollar gehandelt werden. Der schwächere Euro und die trockenheitsbedingte kleinere Ernte in Brasilien haben zu Preiserhöhungen bei in Österreich besonders beliebten hochwertigen Arabica-Sorten und Kakao geführt. Beim Kakao kommt für café+co hinzu, dass „Cappuccino mit Kakao“ immer mehr zum Lieblingsgetränk der Zentraleuropäer wird, die größten Anbaugebiete jedoch in Westafrika (Elfenbeinküste) liegen. Der während der Ebola-Krise 2014 erfolgte Preisanstieg setzte sich 2015 durch die schwächere Ernte fort.

Wachstum bei Espresso-Anlagen, Automaten und Arbeitsplätzen
Die Anzahl der Anlagen zwischen Bodensee und Moskau erhöhte sich im letzten Geschäftsjahr um 1.500 Geräte auf insgesamt 71.500 Stück. In den letzten zwölf Monaten sind durch das nachhaltige Wachstum in der café+co Gruppe 100 neue Arbeitsplätze entstanden, womit sich der Mitarbeiterstand zu Ende des Kalenderjahres auf 1.600 beläuft. Besonders zufrieden zeigt sich Steger mit der Konjunkturentwicklung in Polen, Tschechien, Deutschland, Ungarn, Rumänien. Auch die café+co Teams in den Balkanstaaten und Russland konnten sich trotz erschwerter Rahmenbedingungen gut behaupten, wobei die Entwicklung der Wechselkurse – insbesondere in Russland – die Umsatzentwicklung dämpften.

„Neue Zahlungssysteme und weitere technische Innovationen zählen zu den großen Vorhaben des nächsten Jahres. Mit zusätzlicher Diversifizierung strebt café+co International in der zunehmend disruptiven Wirtschaftswelt stabiles Wachstum an“, blickt Steger in die Zukunft.

 

Jahr der Innovationen
Mit drei wesentlichen Produktinnovationen baut café+co seine Rolle als Nachhaltigkeitspionier im zurückliegenden Jahr weiter aus. Bereits im Frühjahr wurde die neue Produktlinie maxPLANET eingeführt, die Nachhaltigkeit, Geschmack und vollautomatische Bedienung eindrucksvoll zusammenfasst. Sie vereint alle Nachhaltigkeitsfaktoren, die sich derzeit bei vollautomatischer Kaffeeversorgung wirtschaftlich realisieren lassen: Unter anderem besonders energiesparende Automaten, die ausschließlich mit zertifizierten Produkten von Fairtrade, Rainforest Alliance oder UTZ sowie BIO-Produkten befüllt werden.

„Bewusst. Gut!“ ermöglicht Konsumenten durch eine eindeutige Kennzeichnung am Snack- und Getränkeautomaten eine klare Entscheidung für bewusste Ernährung, beziehungsweise nachhaltige sowie biologisch erzeugte Nahrungsmittel und Erfrischungen. Nach der erfolgreichen Einführung in Österreich wird dieses Angebot in weitere Märkte ausgerollt.

Vor wenigen Wochen präsentierte café+co mit DELIZIA ein innovatives Kapselsystem, das sich sowohl für den Privathaushalt als auch für kleinere Büroeinheiten eignet und eine Symbiose aus Profi-Gerät und Haushaltsmaschine darstellt. Bei DELIZIA wird Nachhaltigkeit durch von Fairtrade und Rainforest Alliance zertifizierte Kapseln sowie geringeren Energieverbrauch ebenfalls großgeschrieben.

„Die zunehmende Sensibilisierung der Konsumenten für Nachhaltigkeit macht sich in der Nachfrage deutlich bemerkbar. Zudem gewinnt nachhaltige Kaffeeversorgung in den Unternehmen an Bedeutung“, fasst Steger den Markttrend zusammen.

Angebot für Hotellerie und Gastronomie weiter auf Erfolgskurs
Die bereits vor vier Jahren eingeführte Linie für die Hotellerie und Gastronomie wird laufend optimiert und erweist sich mit zweistelligen Umsatzzuwächsen als Wachstumssegment. Sie ermöglicht Hoteliers und Gastronomen, ihre Kaffeequalität maßgeblich zu steigern, ohne hohe Investitionskosten tragen zu müssen.

Fotocredit: Shutterstock

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